Die Stromerzeugung

 

Der Verbrennungskessel (Dampferzeuger) ist mit einem engen Geflecht von Röhren ausgekleidet. Um Dampf zu erzeugen, saugen drei sogenannte Speisewasserpumpen das entmineralisierte Wasser aus dem Speisewasserbehälter an und pumpen es unter hohem Druck in das Röhrengeflecht des Kessels, wo es bis zur Entstehung von Dampf erhitzt wird. Auf der höchsten Stufe erreicht der Dampf einen Druck von bis zu 195 bar und gelangt mit Temperaturen von 535 Grad Celsius in den Hochdruckbereich der Turbine.

 

Die Turbine des Kraftwerks Buschhaus besteht aus dem Hochdruck-, Mitteldruck- und Niederdruckteil. Wenn der Dampf mit einem Druck von  43,6 bar den Hochdruckteil der Turbine wieder verlässt, hat er nur noch eine Temperatur von 320 Grad Celsius. Zur Verbesserung des Anlagenwirkungsgrads wird er über einen Zwischenerhitzer wieder zurück in den Kessel geleitet und auf 533 Grad Celsius aufgeheizt. Im Anschluss durchströmt er den dann den Mittel- und zum Schluss den Niederdruckbereich der Turbine. Mit nur noch 35 Grad Celsius erreicht er schließlich den Kondensator, kondensiert dort wieder zu Wasser und wird zurück über den Speisewasserbehälter in das Röhrengeflecht des Kessels geleitet und erneut verdampft.

 

Die Turbine ist durch eine Welle mit dem Generator gekoppelt. Hier wird die Bewegungsenergie durch den Generator in elektrische Energie umgewandelt. Er ist somit das Gegenteil eines Elektromotors, der elektrische Energie in Bewegungsenergie umwandelt. Der Generator besteht aus einem feststehenden Teil (Stator) in dem ein beweglicher Rotor installiert ist. Bei Drehung des Rotors innerhalb des Stators entsteht in den Spulenwicklungen des Stators elektrische Spannung. Mit Hilfe der elektromagnetischen Induktion wird die mechanische Energie in elektrische Energie umgeformt.